Nach dem die Entscheidung für DAViCal gefallen ist, begann ich mit der Installation gemäß Dokumentation. Ich habe diese Anleitung relativ stumpf abgearbeitet, erst als es zur Konfiguration des Webservers kam, traten Probleme / Herausforderungen auf.
Der Server läuft bei mir mit Ubuntu, also ist auch ein Großteil der Konfiguration per Plesk möglich. Dazu gibt es im Netz ja ein recht breit gefächtertes Meinungsbild. Ich finde es ganz in Ordnung, viele Dinge, kann man einfach und zügig erledigen – es ist komfortabel.
Leider liegen die Dateien von DAViCal nicht im von Plesk vorgesehenen Bereich. Das anlegen der Subdomain sowie der DNS-Einstellungen erwähne ich hier nicht weiter.
Es existiert trotz klicki-bunti die Möglichkeit eigene conf-Dateien anzulegen und damit auch Bereich außerhalb des eigentlich beabsichtigen für das Web zugänglich zu machen. Genau das, was jetzt benötigt wird.
Ein Problem tauchte bei mir auf: inzwischen habe ich Plesk 10.3.1 – einfach dem Dokument hinterher klappte nicht und trieb mich fast zur Weißglut.
Die Kommandofolge
# /usr/local/psa/admin/bin/httpdmng --reconfigure-all
# /etc/init.d/apache2 restart
sollte zum Erfolg führen – tat es aber nicht.
Bei der Suche nach dem Problem stieß ich in den include-Dateien unter
/var/www/vhost/SUBDOMAIN/conf/
auf einen Unterschied zu den Hinweisen in der Hosteurope-FAQ. Die vhost-Dateien lagen nun nicht mehr unter
/var/www/vhost/DOMAIN/subdomains/SUBDOMAIN/conf
sondern direkt bei den include-Dateien. Also legte ich dort die vhost.conf folgendermaßen an:
DocumentRoot /usr/share/davical/htdocs
DirectoryIndex index.php index.html
ServerName davical.example.org
ServerAlias calendar.example.org
Alias /images/ /usr/share/davical/htdocs/images/
<Directory /usr/share/davical/htdocs/>
AllowOverride None
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
AcceptPathInfo On
php_value include_path /usr/share/awl/inc
php_value magic_quotes_gpc 0
php_admin_value magic_quotes_runtime 0
php_value register_globals 0
php_value error_reporting "E_ALL & ~E_NOTICE"
php_value default_charset "utf-8"
Danach die Kommandofolge von oben wiederholt und siehe da, es funktionierte sofort.